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*IPAT

Mit dem Ankauf der Arbeit I=PxAxT, die in 2020 der Beitrag des New Yorker Künstlers Liam Gillick zum Fairland Pforzheim war, setzt die Stadt eine starkes Zeichen für mehr soziale, ökonomische und technologische Nachhaltigkeit in Pforzheim und der Region. Der Standort auf dem Dach des Sitzungssaals des Neuen Rathaus hätte besser nicht gewählt sein können. Zur offiziellen Einweihung kommt Liam Gillick von Bonn nach Pforzheim, wo er für die Ausstellung Farbe ist Programm der Bundeskunsthalle als Ko- Kurator eine raumgreifende Ausstellungsarchitektur entwickelt hat.

*Homo faber ludens

Spielerische Ansätze haben in der Kreativitätstheorie und Innovationsforschung einen hohen Stellenwert. Die zweitägige Tagung „Homo faber ludens“ des Hochschul-Instituts HEED am 5. und 6. Mai präsentiert kulturwissenschaftliche Beiträge zum Thema Spiel. Am Abend des 5. Mai ist der Künstler Jonathan Meese zu Gast mit der Lecture Performance „KAMPF UMS SPIEL! (KUNST SPIELT UNS (ALLE(S)))!“. Kunst und Spiel sind für Meese eng miteinander verbunden, „spielen, spielen, spielen“ gilt als einziges Gesetz in der von Meese propagierten ‚Diktatur der Kunst‘.

https://www.hs-pforzheim.de/heed/spieletagung

*Sedekah Benih

Der Künstler Vincent Rumahloine aus Bandung/Indonesien macht mit seinem Projekt „Sedekah Benih“ von Mitte Mai bis Ende Juni Station auf dem Waisenhausplatz in Pforzheim. ‚Sedekah‘ bedeutet übersetzt freiwillige Spende und ‚Benih‘ Samen bzw. Sämlinge. Laut Aussage des Künstlers setzt seine Arbeit künstlerische Strategien ein, um den Erfahrungen und dem Leben anderer Menschen – meistens aus nicht-künstlerischen Kontexten – näher zu kommen. Rumahloine, der nach seinem Studium der Keramik am Bandung Institute of Technology zunächst als Kunstlehrer später als Sozialarbeiter mit HIV/AIDS Opfern tätig war, arbeitet mittlerweile hauptberuflich als Künstler. Gemeinsam mit dem Gärtner Mang Dian betreibt er im Zentrum von Bandung ein Urban-Farming Projekt, das im Rahmen der Initiative „Driving the Human“ prämiert wurde.

„Sedekah Benih“ ist als ein verwunschener Ort konzipiert, der Menschen mittels Pflanzen und Musik verbindet und interagieren lässt. Im Zentrum steht ein Bambus-Gewächshaus mit einer Chiliplantage. Die Verfügbarkeit von Chili ist in Indonesien ein Zeichen des gesellschaftlichen Wohlstands; steigt der Preis für Chilis, gerät die Bevölkerung in Unruhe, da dies als Gradmesser einer gesellschaftlichen Schieflage gilt. Man musiziert daher bei der Aufzucht oder den traditionellen Ernteritualen. Mit „Sedekah Benih“ will Vincent Rumahloine diese enge Verbindung von Musik und traditioneller Agrikultur nutzen, um Menschen zum Spielen ihrer Instrumente, Austausch und gemeinsamen Musizieren zu animieren. Im Laufe der Zeit bildet sich so in Pforzheim ein ressourcenreiches Netzwerk aus verschiedenen Wissenskulturen ganz im Sinne des „Lumbung“-Prinzips der documenta fifteen.

*SOYDIVISION

Parallel zur Eröffnung der documenta in Kassel am 18. Juni veranstaltet das indonesische Kollektiv Soydivision eine „kulinarische Kunst Aktion“ auf dem Waisenhausplatz in Pforzheim. Die Mitglieder von Soydivision leben in Berlin und loten in ihren „culinary art activities“ die Schnittstellen von Musik, Licht und Kochen aus. Der musikalische Output vorangegangener Events - u.a. im KW Institute for Contemporary Art / Kunst-Werke Berlin oder auf dem Food Festival Zürich – zeigt Einflüsse von konkreter und elektronischer bis hin zu europäischer und javanischer klassischer Musik. Das Element des Geschichtenerzählens ist für alle Aktionen von Soydivision zentral, um so Dialoge über Identität und Aktivismus zu eröffnen.

https://www.soydivision.berlin/

*TEAMSPIRIT/
 CODINGTHEBOX

Seit dem Beginn des Schuljahres bietet das Kulturhaus Osterfeld das Projekt „Teamspirit - Gemeinsam in Bewegung“ an. Nach Monaten des Homeschooling will „Teamspirit“ die Schüler*innen durch Bewegungs- und Rhythmusspiele animieren, sich wieder zu begegnen und im Austausch den Zusammenhalt und das Miteinander spielerisch auf einem neuen Level erleben. Die kostenfreien, pädagogischen Workshops richten sich an alle Schulen und wurden von Bettina Lell und dem Team des Kulturhauses im Rahmen des „Spiel Mal“-Projekt entwickelt.

„codingtheBox“ heißt die neue Initiative des Stadtjugendring Pforzheim. Die digitalen Spielboxen, welche in Kooperation mit dem Coder Dojo und Schulklassen und Ehrenamtlichen des Hilda-Gymnasiums entstanden sind, können im Rahmen von Angeboten der offenen Jugendarbeit programmiert werden. Im April geht die Betaversion live und wird dann ständig weiterentwickelt.

*INTERNATIONALER  SPIELKONGRESS

Unter dem Titel MENSCH | SPIEL | ZUKUNFT organisiert der Stadtjugendring 2022 den 50. Internationalen Spielkongress, der vom 28. September bis 2. Oktober in Pforzheim stattfindet. Der Kongress richtet sich an Kulturschaffende, Studierende, Pädagog*innen, sowie alle am Spiel Interessierten. Die Themen des diesjährigen Kongresses kreisen um die Frage, welchen Beitrag das Spiel bei der Beantwortung der drängenden Fragen von Morgen zu leisten vermag.

https://www.spielkongress-pforzheim.de/

*Homo faber ludens

Spielerische Ansätze haben in der Kreativitätstheorie und Innovationsforschung einen hohen Stellenwert. Die zweitägige Tagung „Homo faber ludens“ des Hochschul-Instituts HEED am 5. und 6. Mai präsentiert kulturwissenschaftliche Beiträge zum Thema Spiel. Am Abend des 5. Mai ist der Künstler Jonathan Meese zu Gast mit der Lecture Performance „KAMPF UMS SPIEL! (KUNST SPIELT UNS (ALLE(S)))!“. Kunst und Spiel sind für Meese eng miteinander verbunden, „spielen, spielen, spielen“ gilt als einziges Gesetz in der von Meese propagierten ‚Diktatur der Kunst‘.

https://www.hs-pforzheim.de/heed/spieletagung

*SOYDIVISION

Parallel zur Eröffnung der documenta in Kassel am 18. Juni veranstaltet das indonesische Kollektiv Soydivision eine „kulinarische Kunst Aktion“ auf dem Waisenhausplatz in Pforzheim. Die Mitglieder von Soydivision leben in Berlin und loten in ihren „culinary art activities“ die Schnittstellen von Musik, Licht und Kochen aus. Der musikalische Output vorangegangener Events - u.a. im KW Institute for Contemporary Art / Kunst-Werke Berlin oder auf dem Food Festival Zürich – zeigt Einflüsse von konkreter und elektronischer bis hin zu europäischer und javanischer klassischer Musik. Das Element des Geschichtenerzählens ist für alle Aktionen von Soydivision zentral, um so Dialoge über Identität und Aktivismus zu eröffnen.

https://www.soydivision.berlin/

*Sedekah Benih

Der Künstler Vincent Rumahloine aus Bandung/Indonesien macht mit seinem Projekt „Sedekah Benih“ von Mitte Mai bis Ende Juni Station auf dem Waisenhausplatz in Pforzheim. ‚Sedekah‘ bedeutet übersetzt freiwillige Spende und ‚Benih‘ Samen bzw. Sämlinge. Laut Aussage des Künstlers setzt seine Arbeit künstlerische Strategien ein, um den Erfahrungen und dem Leben anderer Menschen – meistens aus nicht-künstlerischen Kontexten – näher zu kommen. Rumahloine, der nach seinem Studium der Keramik am Bandung Institute of Technology zunächst als Kunstlehrer später als Sozialarbeiter mit HIV/AIDS Opfern tätig war, arbeitet mittlerweile hauptberuflich als Künstler. Gemeinsam mit dem Gärtner Mang Dian betreibt er im Zentrum von Bandung ein Urban-Farming Projekt, das im Rahmen der Initiative „Driving the Human“ prämiert wurde.

„Sedekah Benih“ ist als ein verwunschener Ort konzipiert, der Menschen mittels Pflanzen und Musik verbindet und interagieren lässt. Im Zentrum steht ein Bambus-Gewächshaus mit einer Chiliplantage. Die Verfügbarkeit von Chili ist in Indonesien ein Zeichen des gesellschaftlichen Wohlstands; steigt der Preis für Chilis, gerät die Bevölkerung in Unruhe, da dies als Gradmesser einer gesellschaftlichen Schieflage gilt. Man musiziert daher bei der Aufzucht oder den traditionellen Ernteritualen. Mit „Sedekah Benih“ will Vincent Rumahloine diese enge Verbindung von Musik und traditioneller Agrikultur nutzen, um Menschen zum Spielen ihrer Instrumente, Austausch und gemeinsamen Musizieren zu animieren. Im Laufe der Zeit bildet sich so in Pforzheim ein ressourcenreiches Netzwerk aus verschiedenen Wissenskulturen ganz im Sinne des „Lumbung“-Prinzips der documenta fifteen.

*TEAMSPIRIT/
 CODINGTHEBOX

Seit dem Beginn des Schuljahres bietet das Kulturhaus Osterfeld das Projekt „Teamspirit - Gemeinsam in Bewegung“ an. Nach Monaten des Homeschooling will „Teamspirit“ die Schüler*innen durch Bewegungs- und Rhythmusspiele animieren, sich wieder zu begegnen und im Austausch den Zusammenhalt und das Miteinander spielerisch auf einem neuen Level erleben. Die kostenfreien, pädagogischen Workshops richten sich an alle Schulen und wurden von Bettina Lell und dem Team des Kulturhauses im Rahmen des „Spiel Mal“-Projekt entwickelt.

„codingtheBox“ heißt die neue Initiative des Stadtjugendring Pforzheim. Die digitalen Spielboxen, welche in Kooperation mit dem Coder Dojo und Schulklassen und Ehrenamtlichen des Hilda-Gymnasiums entstanden sind, können im Rahmen von Angeboten der offenen Jugendarbeit programmiert werden. Im April geht die Betaversion live und wird dann ständig weiterentwickelt.

*INTERNATIONALER  SPIELKONGRESS

Unter dem Titel MENSCH | SPIEL | ZUKUNFT organisiert der Stadtjugendring 2022 den 50. Internationalen Spielkongress, der vom 28. September bis 2. Oktober in Pforzheim stattfindet. Der Kongress richtet sich an Kulturschaffende, Studierende, Pädagog*innen, sowie alle am Spiel Interessierten. Die Themen des diesjährigen Kongresses kreisen um die Frage, welchen Beitrag das Spiel bei der Beantwortung der drängenden Fragen von Morgen zu leisten vermag.

https://www.spielkongress-pforzheim.de/